Michael Scheffler: „Novellierung des Bestattungsgesetzes ist eine gute Anpassung an unsere vielfältige Gesellschaft“

logoDer nordrhein-westfälische Landtag hat am Mittwoch die Novellierung des Gesetzes über das Friedhofs- und Bestattungswesen (Bestattungsgesetz) beschlossen. „Damit hat NRW ein modernes und der heutigen Gesellschaft angepasstes Gesetz“, sagt Michael Scheffler, sozialpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion im Landtag NRW.

„Mit der Novellierung des Bestattungsgesetzes haben nun auch nicht-christliche Religionsgemeinschaften die Möglichkeit, eigene Friedhöfe zu betreiben. Wie es einer vielfältigen Gesellschaft entspricht, haben unter anderem die rund 1,3 Millionen muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürger die Möglichkeit, sich auf eigenen Friedhöfen nach ihren Glaubensgrundsätzen und in Wohnortnähe bestatten zu lassen.
In dem neuen Gesetz wird zudem ein Aufstellungsverbot von Grabsteinen aus ausbeuterischer Kinderarbeit festgeschrieben: Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) zufolge werden von rund 115 Millionen Kindern Arbeiten mit schädlichen Auswirkungen auf ihre Gesundheit und Sicherheit verrichtet. Viele von ihnen sind auch an der Herstellung von Grabsteinen beteiligt. Vor diesem Hintergrund dürfen, nach einer Übergangfrist für bereits eingeführte Steine, nur Grabmäler und Grabeinfassungen aufgestellt werden, bei deren Herstellung nicht gegen das Übereinkommen Nr. 182 der Internationalen Arbeitsorganisation von 1999 verstoßen wurde.“

Gemeinsame Pressemitteilung von SPD und Grünen in Köln: Abstimmung der Kölner CDU zum Antrag gegen Rechts ist beschämend!

Logo_KölnSPDDie CDU-Fraktion im Kölner Stadtrat hat sich heute zu der von SPD, Grünen und Linken beantragten Resolution ““Umgang mit rechtsextremen Parteien im Kölner Rat“ enthalten.

Der CDU-Fraktionschef Bernd Petelkau stellte sich im Stadtrat heute voll und ganz hinter den Porzer CDU-Politiker Henk van Benthem, der mit den Stimmen von Pro Köln und AfD in das Amt des Bezirksbürgermeisters in Porz hat wählen lassen.

Dazu erklären Jochen Ott, Vorsitzender der SPD Köln und Katharina Dröge und Anne Lütkes, Vorsitzende der Kölner Grünen:

Die heutige Aktuelle Stunde im Kölner Stadtrat wäre für die CDU Köln die Chance gewesen, eindeutig klar zu machen, dass die CDU sich in den nächsten sechs Jahren nicht von dem Stimmverhalten von Pro Köln abhängig machen wird, weder bei Sachentscheidungen, noch in Personalfragen. Dies war bislang der Konsens der demokratischen Parteien in Köln. Dass die CDU Köln dieser klaren Position nun nicht mehr zustimmen konnte, ist traurig und beschämend.

Rechtsextreme streben mit ihren menschenverachtenden und diskriminierenden Parolen nach öffentlicher Aufmerksamkeit und politischem Einfluss. Besonders in der Rolle des „Züngleins an der Waage“ sehen sie die Chance sich zu profilieren. Kurzfristige politische Erfolge, wie die Wahl des CDU-Politikers Henk van Benthem in Porz als Bezirksbürgermeister, dürfen deshalb nicht damit erkauft werden, dass die Feinde der Demokratie salonfähig gemacht werden.

In der CDU müssen sich die Stimmen der Demokratie und Vernunft bald wieder durchsetzen!

Ein erster Schritt wäre dafür der Rücktritt von Henk van Benthem, so dass der Weg in Porz frei ist für einen demokratischen Neustart!

Offener Brief des Vorsitzenden der KölnSPD an den Kölner CDU-Chef zur Wahl des Porzer Bezirksbürgermeisters

ott_jochenSehr geehrter Herr Petelkau!

mit Entsetzen haben wir zur Kenntnis nehmen müssen, dass sich in der Bezirksvertretung in Porz ein Christdemokrat mit Hilfe der rechtspopulistischen, rassistisch und menschenverachtend agierenden Partei Pro Köln zum Bezirksbürgermeister hat wählen lassen.

In einer Demokratie ist der Wechsel von Mehrheiten immer möglich und auch ist es nur normal, wenn die Besetzung von repräsentativen politischen Ämtern Änderungen erfahren und sich neue Mehrheiten innerhalb des demokratischen Spektrums ergeben.

Das, was sich gestern in der Porzer Bezirksvertretung, nicht zufällig, sondern wohl mit einem Vorlauf von Absprachen, ergeben hat, ist eine neue „Qualität“, die es in Köln bisher noch nicht gegeben hat. Es ist ein Tabubruch in der Kölner Politik.

Noch im Wahlkampf wurde immer wieder bekräftigt, dass dem braunen Mob mit seiner Hetzerei und den widerlichen Parolen begegnet werden muss und die Demokraten zusammen zu stehen haben.
Alle Demokraten, unabhängig von der Bewertung des eigenen Wahlergebnisses, waren froh, dass die Wählerinnen und Wähler den Rechtsextremen Menschenverachtern die Quittung gegeben haben bei der Kommunalwahl.

Der aktuellen Medienberichterstattung ist zu entnehmen, dass der Bezirksbürgermeisterwahl wohl aktives Werben der Porzer CDU um die Stimme des Pro Köln Vertreters voraus gegangen sei. Das würde bedeutet, dass nicht auszuschließen ist , dass die Kölner CDU bzw. Teile von ihr aktiv mit einer rechtsradikalen Gruppe zusammen arbeitet, um sich in repräsentative Funktionen. wählen zu lassen.
Und das zwei Wochen nach dem Birlikte Fest. Der machtvollen Demonstration der Kölnerinnen und Kölner gegen Rechts.

Im Vorfeld der Wahl hat Herr van Benthem im KSTA erklärt, sich in keinem Fall von Pro Köln wählen zu lassen. Das Ergebnis von gestern Abend spricht allerdings eine andere Sprache und ist ein klarer Wortbruch gegenüber dem Versprechen, dass er der Öffentlichkeit gemacht hat.

Auch wir dachten , dass Herrn van Benthem und die Porzer CDU sich ein Beispiel nehmen an dem ehemaligen Bürgermeister der Kreisstadt Gummersbach im Oberbergischen Kreis. Der CDU Bürgermeister Hubert Sülzer, damals schon 3 Wahlperioden im Amt, wurde 1989 mit den Stimmen der Republikaner zum Bürgermeister gewählt. Herr Sülzer nahm die Wahl nicht an, weil er es nicht hätte ertragen können „ von den braunen Brüdern“ ins Amt gehieft zu werden. Schweren Herzens verzichtete Herr Sülzer, weil er als gradliniger und aufrichtiger Demokrat der Versuchung widerstand. Diese Haltung sollte auch Maßstab für die CDU in Porz, die CDU in Köln insgesamt sein.

Sehr geehrter Herr Petelkau, ich kann Sie nur eindringlich bitten Ihren Einfluss als Vorsitzender der Kölner CDU in die Waagschale zu werfen und diese Schande für die Gemeinschaft der Demokraten zu beenden. Sorgen Sie dafür, dass Herr van Benthem dieses Amt nicht antritt.
Die demokratische Kultur in Porz und Köln hat schweren Schaden genommen. Gerne will ich auch mithelfen in Porz, auf der Grundlage des Rücktritts von Herrn van Benthem, mitzuhelfen eine Lösung zu finden, die das Wahlergebnis der Bezirksratswahl in Porz berücksichtigt.
Lassen sie uns gemeinsam mit allen Parteien einen Neuanfang in Porz machen.
Zum Wohle der demokratischen Kultur.

Mit demokratischen Grüßen
Jochen Ott
Vorsitzender

1.477 neue Polizistinnen und Polizisten vereidigt – Höchststand seit 17 Jahren

Ministerpräsidelogo-landesregierung-nrwntin Kraft: Polizistinnen und Polizisten übernehmen große Verantwortung für Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger

Innenminister Jäger: Einstellungszahlen bei NRW-Polizei so hoch wie nie zuvor

Die Landesregierung teilt mit:

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Innenminister Ralf Jäger haben  gemeinsam 1.477 angehende Polizistinnen und Polizisten in Köln vereidigt. „Sie setzen sich künftig besonders für die Werte und Vorgaben unserer Gesetze ein. Sie übernehmen damit große Verantwortung für unseren Rechtstaat und die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Ich bin mir sicher, dass Sie den hohen Erwartungen Ihres Berufes gerecht werden, wenn Sie die vor Ihnen liegenden Aufgaben mit Zuversicht, mit Leistungswillen und hoffentlich auch Freude angehen. Für diesen Weg wünsche ich Ihnen viel Erfolg“, sagte die Ministerpräsidentin.

„Mit 1.477 neuen Anwärtern haben wir die höchste Einstellungszahl seit 17 Jahren erreicht. Im September 2014 beginnen weitere 1.500 Neueinsteiger ihre Ausbildung. Damit sind die Einstellungszahlen bei der NRW-Polizei so hoch wie nie zuvor“, betonte der Innenminister.

Die vereidigten Anwärter haben ihr Fachhochschulstudium am 1. September 2013 begonnen. „Es ist uns gelungen, im Auswahlverfahren die Besten im Sinne von Teamfähigkeit, Leistung, Wissen und Flexibilität zu finden. Unsere Nachwuchskräfte erwartet eine spannende und verantwortungsvolle Aufgabe“, sagte Jäger.

Von den neuen Polizistinnen und Polizisten haben 131 einen Migrationshintergrund, das sind rund neun Prozent: „Mit Ihren besonderen Kompetenzen, wie Mehrsprachigkeit oder Ihrem kulturellen Wissen, sind Sie eine Bereicherung für die Polizei in NRW und können Türen in andere Kulturen öffnen“, hob Ministerpräsidentin Kraft hervor. „Denn gerade Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte sind in ihrer Arbeit auf einen aktiven Dialog angewiesen – einen Dialog, der nur dann gelingen kann, wenn man den anderen versteht und von ihm verstanden wird.“

Für den Einstellungsjahrgang 2013 hatten sich 8.655 junge Leute beworben. Die Auswahl für die 1.500 Ausbildungsplätze ab September 2014 wird derzeit unter 8.361 Bewerberinnen und Bewerbern getroffen werden. „Das zeigt, dass der Polizeiberuf nach wie vor interessant, attraktiv und begehrt ist“, stellte der Innenminister fest.

Mehr Informationen zum Polizeiberuf gibt es im Internet unter www.polizei.nrw.de.

Presseinformation des Innenministeriums NRW: Innenminister intensivieren die Bekämpfung von Einbrecherbanden

Entschlossenheit der IMK auch im Kampf gegen gewaltbereite Salafisten und Gewalttäter im Fußball

Die Innenminister von Bund und Ländern werden im Kampf gegen international vernetzte und mobile Einbrecherbanden stärker kooperieren. Das haben sie heute auf ihrer Frühjahrskonferenz in Bonn beschlossen. Denn Intensivtäter sind für eine große Zahl von Einbrüchen in ganz Deutschland verantwortlich. „Viele Opfer verlieren nach einem Einbruch das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit in den eigenen vier Wänden. Deshalb ist für uns die Bekämpfung des Wohnungseinbruches ein ganz besonderes Anliegen und Verpflichtung“, erklärte der Vorsitzende der Innenministerkonferenz (IMK), NRW-Innenminister Ralf Jäger. „Dieser neue Tätertyp stellt die Polizei länderübergreifend vor besondere Herausforderungen. Und auf die haben wir jetzt reagiert.“

Vor diesem Hintergrund sieht die IMK den verstärkten länder- und staatenübergreifenden Informationsaustausch sowie Lageerhebungen und Analysen vor. Auf dieser Grundlage sollen durch die Länder grenzübergreifende Ermittlungskommissionen eingerichtet und repressive und präventive Bekämpfungsansätze vernetzt werden. Dazu gehören beispielsweise länder- und staatenübergreifende Fahndungs- und Kontrolltage, gemeinsame Strategien sowie nationale und internationale Sicherheitskooperationen. Das erläuterte der Sprecher der CDU-/CSU-geführten Innenressorts, der Mecklenburg-Vorpommersche Innenminister Lorenz Caffier. „Wir haben bei uns mit gemeinsamen Diensteinheiten aus Bundes- und Landespolizei sowie Zoll gute Erfahrungen gemacht. Wir stehen durch die Konferenzreihe „Danziger Gespräche“ bereits seit Jahren in engem Kontakt mit den Sicherheitspartnern im gesamten Ostseeraum. Ziel sind in Zukunft gemischtnationale Streifen.“ Weiterlesen

Sicherung von ‚Jugend trainiert für Olympia‘ und ‚Jugend trainiert für Paralympics‘ setzt klares Zeichen für den Sportnachwuchs in Deutschland

SONY DSC„Jugend trainiert für Olympia“ ist die größte Schulsportveranstaltung der Welt. Das Finale wird seit Ende der 1960-er Jahre in Berlin ausgetragen und seit 2013 auch das Finale von „Jugend trainiert für Paralympics“. Bis gestern Abend standen diese beiden Veranstaltungen jedoch vor dem Aus, da das Bundesinnenministerium die insgesamt 700.000 EUR Fördergelder ab 2015 streichen wollte. In der gestrigen Bereinigungssitzung hat der Haushaltsausschuss diese Kürzung zurückgenommen und die Mittel für die nächsten Jahre sichergestellt.

„Mit dieser Entscheidung gewährleisten wir einen der wichtigsten Wettbewerbe für den deutschen Sportnachwuchs“, sagt Andreas Kossiski. „Die Folgen der von CDU-Innenminister geplanten Streichung wären für den Jugendsport verheerend gewesen und hätten eine Abkehr von den sportpolitischen Zielen der SPD bedeutet. Deshalb gilt mein Dank den SPD-Kolleginnen und –Kollegen im Bundestag, die dies nun haben verhindern können.“

Die rot-grüne Regierungskoalition Nordrhein-Westfalens hat gemeinsam mit den Fraktionen von FDP und Piraten in einem Antrag die Bundesratsinitiative unterstützt und im Vorfeld eine sichere Finanzierung der Finale über 2014 hinaus gefordert.

„Für uns ist die Förderung des Jugend- und Breitensports ein echtes Herzensanliegen. Hier bilden ‚Jugend trainiert für Olympia‘ und ‚Jugend trainiert für Paralympics‘ zwei große Stützen und leisten einen wichtigen Beitrag zur Förderung der sportlichen Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen, ebenso wie soziale Faktoren. Sport ist außerdem ein wichtiger Motor für Inklusion,“ bemerkt Andreas Kossiski abschließend.

Andreas Kossiski: “SPD gegen voreilige Einführung von Mini-Schulterkameras bei der Polizei”

SONY DSC„Die SPD lässt sich auf kein Pferd setzen, bevor festgestellt ist, ob das Pferd dafür überhaupt tauglich ist.“ Mit diesen Worten kommentierte der Kölner Landtagsabgeordnete und Innenpolitiker Andreas Kossiski (SPD) den heute im Landtag von der CDU eingebrachten Antrag, umgehend in einem Modellversuch in Nordrhein-Westfalen Mini-Schulterkameras für Polizeibeamte, so genannte „BodyCams“, zu erproben.

Die Forderung nach umgehender Einführung der Kameras stieß allerdings bei allen Fraktionen auf Skepsis. Thomas Stotko, innenpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, verwies auf eine Vielzahl offener Fragen, die einer voreiligen Beschaffung der Schulterkameras im Wege stehen würden. Insbesondere müsse geprüft werden, ob eine solche Einführung das in weiten Teilen vorhandene Vertrauensverhältnis zwischen Polizei und Bürgerschaft eher belasten als verbessern könnte, weil schnell der Eindruck einer alles überwachenden Staatsmacht vermittelt werde. Es müsse auch bedacht werden, ob wachsame Bürgerinnen und Bürger, die heute noch im vertraulichen Gespräch mit Polizeibeamten Informationen übermitteln, bei einer Videobeweissicherung davon Abstand nehmen könnten. Und schließlich gelte es zuvor etliche Rechtsfragen zu klären, die weit über datenschutzrechtliche Problemfelder hinausgingen. Der SPD-Politiker plädierte dafür, den noch kurzen Versuch in Hessen weiter zu begleiten und zunächst unter Berücksichtigung aller Aspekte sorgfältig zu prüfen.

Für Sachlichkeit, Genauigkeit und Bedachtsamkeit warb Innenminister Ralf Jäger (SPD), bevor ein eigenes Pilotprojekt in NRW angestoßen werde. Drei bislang in Frankfurt eingesetzte Schulterkameras, auf die sich die CDU in ihrem Antrag beruft, seien nicht geeignet, um bereits jetzt voreilige Entscheidungen zu treffen. Zwar sei er, wie alle Fraktionen, der Meinung, Parlament und Landesregierung müssten Zeichen setzen, um der Entwicklung zunehmender Gewalt gegen Polizeibeamte Einhalt zu gebieten, aber das dürfe nicht zu übereilten Schritten führen. Jäger: „Es gibt bei unseren Bürgerinnen und Bürgern eine zunehmende Skepsis, was die Aufzeichnung von Bildern im öffentlichen Raum betrifft. Auch dafür sollten wir Verständnis aufbringen.“

Im Übrigen verwies Jäger darauf, dass zu den Handlungsempfehlungen der von ihm initiierten Studie zur Gewalt gegenüber Polizeibeamten bereits erste Umsetzungsschritte vorgenommen werden. Das hohe Ansehen, das die Polizei in der Bevölkerung genieße, sei in erster Linie von Vertrauen geprägt. „Dieses Vertrauen dürfen wir nicht leichtfertig auf’s Spiel setzen“, mahnte der Innenminister.

Andreas Kossiski, stellvertretender Vorsitzender des Innenausschusses, erwartet für die weiteren Ausschussberatungen vor allem eine nüchterne Abwägung aller denkbaren Vor- und Nachteile. Auch Feuerwehr, Rettungsdienste und andere Bereiche der Eingriffsverwaltung sähen sich mit gewalttätigen Angriffen konfrontiert, was ebenfalls  debattiert werden müsse. Den CDU-Antrag in der jetzigen Form bewertet er als Schnellschuss.

 

650.000 Euro bekommt Chorweiler als Förderung für den kommunalen Straßenbau

130813_Kossiski_PortraetIn diesem Jahr fördert die nordrhein-westfälische Landesregierung 112 kommunale Verkehrsvorhaben. Dafür stehen im Landeshaushalt rund 55 Millionen Euro zur Verfügung. Vom Bund kommen weitere Mittel dazu. Die Gesamtkosten der Bauvorhaben werden auf knapp 112 Millionen Euro geschätzt. Bis 2019 sind für den kommunalen Straßenbau noch rund 815 Millionen Euro verfügbar.

„Mit dieser Förderung für den kommunalen Straßenbau gibt die Landesregierung wichtige Impulse für den Erhalt unserer Verkehrsinfrastruktur“, sagt Andreas Kossiski. „So werden in diesem Jahr für die Fahrbahnerneuerung und Erhöhung des Brückengeländers auf der Brücke Merianstraße in Chorweiler insgesamt 650.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die Gesamtkosten betragen 1,8 Millionen Euro.

Die Fördermittel vor allem in den Erhalt des bestehenden Straßennetzes zu stecken, ist richtig und notwendig. Deswegen gilt auch bei diesem Programm der Grundsatz ‚Erhalt vor Neubau‘. Darüber hinaus wird sichergestellt, dass alle bereits bewilligten Förderprojekte ausfinanziert werden können.

Zudem bleibt eine finanzielle Reserve für neue Vorhaben bis zum Jahr 2019 bestehen. Was förderfähig ist, wurde eindeutig definiert:

  • die grundhafte Erneuerung bestehender Straßen und Brücken,
  • die Beseitigung von Bahnübergängen und -sicherungen gemäß des Eisenbahnkreuzungsgesetzes,
  • Gemeinschaftsprojekte mit dem Landesbetrieb Straßenbau (Landesstraße/Kommunale Straße), um Synergien zu nutzen und
  • der Straßenausbau, wenn die Sanierung oder die Verkehrssicherheit im Vordergrund stehen.

Die zur Verfügung stehenden Fördermittel liegen bis 2016 bei rund 60 Millionen Euro jährlich. Voraussetzung für die Neuaufnahme von Projekten ist vorliegendes Baurecht. Weiterhin muss die Aufnahme der Arbeiten unverzüglich möglich sein.

Köln erhält aus KiBiz 5,2 Mio. Euro

Bildungsgerechtigkeit und Qualität sind die zentralen Punkte bei der anstehenden Änderung des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz). Schon im Kindergartenjahr 2013/2014 sollen die Verbesserungen in Kraft treten. Strategie ist, den Bildungsbegriff und die Ansprüche an frühkindliche Bildung gesetzlich zu verankern. „Dafür stellt das Land zusätzlich insgesamt 100 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung“, erklärt die Kölner Landtagsabgeordnete Ingrid Hack (SPD). „Davon profitieren auch die Kitas in Köln. Nach bisherigen Berechnungen erhält das Jugendamt der Stadt Köln rund 3,2 Mio. Euro pro Kindergartenjahr für die Unterstützung von Einrichtungen in benachteiligten Sozialräumen.“

„Ein weiterer Schwerpunkt im neuen Gesetz ist die Sprachförderung: Oft brauchen Kinder aus sozial benachteiligten Familien oder mit Zuwanderungsgeschichte mehr Hilfe bei der sprachlichen Entwicklung. Künftig sollen mindestens 5.000 Euro mehr an diese Einrichtungen gezahlt werden, um die kindliche Sprachbildung und -förderung weiter auszubauen. Zur Unterstützung der Sprachförderung erhält Köln dann jährlich Betrag 2 Mio. Euro. Diese zusätzlichen Mittel von insgesamt 5,2 Mio. Euro übersteigen den Landeszuschuss im Jahr 2014/15 um etwa 3,3 Mio. Euro. Die konkrete Verteilung des Geldes obliegt unserem örtlichen Jugendamt und dem Jugendhilfeausschuss. Über diese Förderung hinaus sollen alle Einrichtungen pro Jahr und Gruppe nochmals durchschnittlich 2.000 Euro als Personalpauschale erhalten.“ Weiterlesen

Drei Tage auf dem Platz von Andreas Kossiski MdL: Jetzt bewerben für den nächsten „Jugend-Landtag“

 

jugendlandtaglogoVom 04. – 06. September 2014 ist in Düsseldorf der 6. Jugend-Landtag Nordrhein-Westfalen geplant. Jugendliche aus ganz NRW im Alter zwischen 16 bis 20 Jahren können dann auf den Stühlen der Abgeordneten im Plenarsaal und in den Sitzungssälen Platz nehmen.

Der Jugend-Landtag ist eine dreitägige Veranstaltung mit Übernachtung in der Jugend-herberge auf der gegenüberliegenden Rheinseite und Verpflegung im Landtagsrestaurant. Sämtliche Kosten werden vom Landtag übernommen. Bewerben können sich Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende oder junge Berufstätige aus dem Kölner Norden direkt bei  Andreas Kossiski. Denn jeder Abgeordnete kann aus seinem Wahlkreis einen jungen Menschen einladen.

Der Jugend-Landtag wird sich mit mehreren aktuellen Themen beschäftigen. Zwei Vorschläge werden von den Helfern (allesamt Teilnehmer des Vorjahres) detailliert ausgearbeitet. Darüber hinaus haben die Jugendlichen die Möglichkeit, Eilanträge und Aktuelle Stunden zu formulieren. Die parlamentarischen Abläufe werden von Fraktionssitzungen über  Ausschusssitzungen, öffentliche Anhörungen von Experten bis hin zur Plenarsitzung simuliert. Die Beschlüsse der „Jugend-Landtagsabgeordneten“ werden den realen Abgeordneten des Parlaments anschließend zur Kenntnis gegeben.

Seit 2008 findet jedes Jahr der dreitägige „Jugend-Landtag“ im Düsseldorfer Parlament statt. Mehr als 1000 Jugendliche konnten seitdem dort in die Rolle der Abgeordneten schlüpfen und den parlamentarischen Arbeitsalltag eines Politikers/ einer Politikerin  selbst erleben. Ziel ist es, durch „learning by doing“, die Jugendlichen über die parlamentarische Arbeit zu informieren und zu langfristigem politischen Engagement zu ermuntern.

Ausreichend für die Bewerbung sind eine E-Mail, ein Fax oder ein Brief mit Adresse und Altersangabe sowie einem kurzen Satz, warum man beim Jugend-Landtag mitmachen möchte.

Bewerbungsschluss ist der 15. Juni 2014.

Bewerbungen bitte an: Andreas Kossiski MdL, c/o Gemeinschaftsbüro der Kölner SPD-Landtagsabgeordneten, Magnusstr. 18b, 50672 Köln oder per E-Mail an andreas.kossiski@landtag.nrw.de

Weitere Informationen zum Jugend-Landtag sind erhältlich beim Sachbereich „Jugend und Parlament“ des Landtags NRW, Frau Dorothea Dietsch, Telefon: 0211/884-2450, Mail: dietsch@landtag.nrw.de. Impressionen und Berichte von den bisherigen Jugend-Landtagen finden sich auf der Internetseite www.jugend-landtag.de in der Rubrik “Jugend-Landtag”.