Vernunft hat sich durchgesetzt

Großer Erfolg für Chorweiler

Mitte Mai musste ich an dieser Stelle noch über den damals gescheiterten Versuch berichten, eine Übernahme und Sanierung der zwangsverwalteten Häuser der so genannten Bergstedt-Immobilien in Chorweiler-Mitte zu erreichen. Ich hatte das als Skandal zu Lasten von abertausenden Mieterinnen und Mietern gebrandmarkt, aber auch die Hoffnung ausgedrückt, dass sich am Ende politische Vernunft durchsetzen wird. So ist es nun geschehen.

Am Freitag (26. Juni 2015) hat nun endlich der Aufsichtsrat der GAG Immobilien AG unter der Anfang dieser Woche vom Rat der Stadt Köln beschlossenen Betrauung mit dem „Chorweiler-Paket“ zugestimmt und für den Erwerb der sog. Bergstedt-Immobilien in Chorweiler votiert. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, um das Lebensumfeld einer großen Zahl von Menschen in Chorweiler nachhaltig zu verbessern. Eine Sanierung von 1.200 maroden Wohnungen, in denen rund viertausend Menschen leben, rückt damit in greifbare Nähe!

Viele haben schlussendlich dazu beigetragen, dass sich politische Vernunft und soziale Verantwortung durchgesetzt haben. Ihnen allen ist zu danken, an vorderster Stelle Oberbürgermeister Jürgen Roters und dem Kölner Oberbürgermeisterkandidaten Jochen Ott.

Fast zeitgleich ist noch ein weiterer Erfolg für Chorweiler zu vermelden. Denn darüber hinaus stehen für Startermaßnahmen in Chorweiler noch in diesem Jahr 539.000 Euro zur Verfügung, die aus dem erst kürzlich beschlossenen Städtebauförderungsprogramm des Landes stammen, von dem Köln knapp über 4, 5 Millionen Euro erhält. Zu den so genannten Startermaßnahmen gehören der Umbau und die Neugestaltung von Spielplätzen, aber auch Änderungen und Verbesserungen der Wegeführungen.

Die Städtebauförderung des Landes ist in mehrerlei Hinsicht wichtig für unsere Städte und Gemeinden: Wir bekommen Geld für unsere kommunale Infrastruktur, zugleich erzielen wir mit den Bauprojekten volkswirtschaftliche Effekte, die über das eigentliche Ziel der integrierten baulichen, ökonomischen und sozialen Erneuerung hinausgehen.

Praktikumsbericht Felix Kaminski aus dem Wirtschaftsministerium NRW

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Durch die Vermittlung eines Praktikums ins Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen (MWEIMH) konnte ich dem Abiturienten Felix Kaminski aus Köln die Möglichkeit verschaffen, Einblick in sein Interssengebiet Energiewirtschaft zu bekommen. Felix war mit seinem Praktikumsverlauf sehr zufrieden. 

Lesen Sie hier mehr über seine Erfahrungen im Wirtschaftsministerium NRW.

In der Zeit vom 2.6 – 23.6.2015 habe ich im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen (MWEIMH) ein freiwilliges Praktikum absolviert – und es hat sich gelohnt!

Eingesetzt wurde ich im Ministerium, auf meinen eigenen Wunsch hin, in der Abteilung V “Energiewirtschaft, Kerntechnik und Bergbau”. Ich wollte in diesem Bereich mein Praktikum absolvieren, da auch mein zukünftiges Studium auf die Energiewirtschaft ausgerichtet sein wird.

Bereits am ersten Tag wurde ich herzlich von den Kolleginnen und Kollegen begrüßt. Gemeinsam haben wir mir einen eigenen und vollständig ausgestatteten Arbeitsplatz in einem Zweierbüro eingerichtet.

Mein Arbeitstag bestand sowohl aus eigenständigen Arbeiten an meinem Arbeitsplatz als auch aus der Begleitung meiner Vorgesetzten zu unterschiedlichsten Terminen. So konnte ich beispielsweise an einer interministeriellen Abstimmungskonferenz zum zukünftigen “Fortschrittsbericht Energiewende 2015″ teilnehmen. Mit Vertretern der unterschiedlichen Ministerien haben wir in der Staatskanzlei darüber diskutiert, wie dieser Bericht aufgebaut sein soll.

Einen weiteren imposanten Tag erlebte ich als wir bei einem Expertengespräch zur Zukunft des Rheinischen Braunkohlereviers teilgenommen haben. Das Land NRW muss entscheiden, wie weit sich das Braunkohleabbaugebiet Garzweiler II ausbreiten darf. In der Staatskanzlei erlebten wir mit den Vertretern einer Bürgerinitiative der anliegenden Ortschaften, des Abbauunternehmens, Umweltschutzorganisationen, Gewerkschaften, Politikern und Ministeriumsbeamten eine hitzige und interessante Diskussion. Ein Ausgleich der Interessen, das habe ich gelernt, ist da nicht so einfach.

Auch den Landtag konnte ich mal von innen sehen als wir gemeinsam im Wirtschaftsausschuss waren. Leider hat in meiner Praktikumszeit keine Debatte im Plenum des Landtags stattgefunden. Die hätte ich gerne einmal miterlebt, aber vielleicht werde ich das noch einmal als Besucher nachholen.

Aber auch wenn mal kein Termin anstand wurde mir nicht langweilig: So habe ich zum Beispiel einen Bericht darüber verfasst, wie schnell und gut der Ausbau der Erneuerbaren Energien im Vergleich zu anderen Bundesländern vonstattengeht. Auch wenn der Anteil der Erneuerbaren Energien im Strommix von NRW sehr gering ist, so ist die absolut eingespeiste Energie aus Erneuerbaren Energien recht hoch. NRW hat nun mal als größter Energieerzeuger und Energieverbraucher auch eine hohe Anzahl an konventionellen Kraftwerken, was den Anteil der Erneuerbaren Energien prozentual nach unten drückt.

Desweiteren habe ich Stellungnahmen von Verbänden, Unternehmen und Gewerkschaften zum Grünbuch “Ein Strommarkt für die Energiewende” für die internen Dokumente des Ministeriums aufbereitet und zusammengefasst.

Ein Highlight meines Praktikums war mit Sicherheit der Besuch der Jahreshauptveranstaltung der Klima.Expo.NRW am 19.06.2015. Zusammen mit Minister und Abteilungsleiter konnte ich einen Einblick in die aktuellsten Pilotprojekte zum Klimaschutz in NRW gewinnen. Ob eine smarte Straßenbeleuchtung in Essen oder neue energieeffiziente Produktionsanlagen in der Industrie – NRW will Vorreiter im Klimaschutz werden.

Auch die Atmosphäre innerhalb der Abteilung habe ich stets als angenehm empfunden. So waren wir auch während der Mittagspause immer gemeinsam in der Kantine essen und haben, wenn wir noch etwas Zeit hatten, noch eine Runde Tischkicker gespielt.

Es bleibt vor allen Dingen der Eindruck haften, dass Energiepolitik ein heikles Themenfeld ist: Sowohl für eine saubere, bezahlbare aber auch sichere Energieversorgung zu sorgen, ist eines der schwierigsten politischen Themenfelder. Von daher bin ich froh, hier einmal einen kleinen Einblick bekommen zu haben.

Insgesamt blicke ich mit ein wenig Wehmut auf drei lehrreiche, schöne aber auch anstrengende Wochen zurück. Ich bin fest davon überzeugt, dass mir das Praktikum sowohl inhaltlich im Bezug auf die Komplexität der Energiepolitik als auch persönlich (in dem ich einen Einblick in die Arbeit der Exekutive bekommen habe) etwas gebracht hat. Von daher kann ich ein solches Praktikum nur weiter empfehlen.

Ganz herzlich möchte ich mich bei Herrn Kossiski bedanken, der es mir ermöglicht hat, dieses Praktikum zu absolvieren. Ohne Sie wäre ein Praktikum als noch-nicht-Student im Ministerium nicht möglich gewesen. Ich freue mich, dass ich durch Sie einen Teil der Zeit zwischen Schulende und dem Start des Studiums sinnvoll nutzen konnte.

Vielen Dank dafür!

Felix Kaminski

Zeugen im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss NSU

Aimg1m Montag tagte der NSU-Ausschuss in nichtöffentlicher Sitzung. Wir haben eine große Anzahl von Beweisanträgen und die ersten Zeugenvorladungen beschlossen. Jetzt wird die Arbeit konkreter!

Sven Wolf MdL, Vorsitzender des Untersuchungsausschusses III NSU, erklärt zur Sitzung des Ausschusses vom 22. Juni 2015:

“In meiner ersten regulären Sitzung als neuer Vorsitzender diskutierten die Mitglieder über Beweisanträge und berieten, welche Zeugen ab August vernommen werden. In den nächsten Tagen werde ich diese Zeugen, u.a. Mathilde Koller, Minister a.D. Behrens und den V-Mann H. vorladen. Bei Zeugen aus Behörden werde ich bei den Behördenleitern um Aussagegenehmigungen ersuchen. Im Anschluss werde ich jeweils rechtzeitig vor den Terminen die Öffentlichkeit über die Zeugen informieren.

In den vergangenen Monaten haben meine Vorgängerin und ich für die Mitglieder des Ausschusses bei vielen Landes- und Bundesbehörden Akten angefordert. Diese Arbeit unterstützte auch der Ermittlungsbeauftragte Prof. Dr. Bernd von Heintschel-Heinegg.

Der Ermittlungsbeauftragte, die wissenschaftliche Referentin des Ausschusses und teilweise ich selbst besuchten hierzu zahlreiche Behörden. Die vorbereitenden Arbeiten werden voraussichtlich Mitte Juli abgeschlossen sein. Die Mitglieder können sich dann auf die bevorstehenden Vernehmungen von Zeugen ab Mitte August vorbereiten. Den Ausschuss werde ich zur nächsten Sitzung am 19. August einberufen.

Erläuternd darf ich darauf hinweisen, dass Sitzungen, in denen beraten wird oder Beschlüsse gefasst werden, nach § 9 Abs. 3 des UAG NRW nicht öffentlich durchgeführt werden. Zur Beweisaufnahme, etwa durch Vernehmung von Zeugen, lade ich nach § 9 Abs. 1 UAG NRW öffentlich ein.”

Herausgeberin: Die Präsidentin des Landtags
Redaktion: Hans Zinnkann, Pressesprecher; Wibke Busch, stv. Pressesprecherin
Telefon: 0211/884-2850   Telefax: 0211/884-2250
E-Mail:  hans.zinnkann@landtag.nrw.de

Tierpatenschaft im Kölner Zoo

image2 Mit der Übernahme einer Patenschaft für Tiere im Kölner Zoo leistet man einen unmittelbaren finanziellen Beitrag zur Pflege des Patentieres. Eine wirklich gute Idee, die ich jetzt in die Tat umgesetzt habe. Bei 150 verschiedenen Tieren wollte die Auswahl gut getroffen sein. Ich entschied mich für den Roten Brüllaffen (Alouatta seniculus).

„Nomen est omen“ mag man überhastet denken, aber Vorsicht mit voreiligen Assoziationen. Zwar findet sich der „Brüllaffe“ im Lexikon deutscher Schimpfwörter, aber die Unterscheidung zwischen dem Roten und dem Schwarzen Brüllaffen erscheint mir doch wichtig.

Und überhaupt: Der Rote Brüllaffe ist in einer Vielzahl von Lebensräumen zuhauseausgesprochen anpassungsfähig und lebt in Sozialgruppen. Das finde ich sehr sympathisch. Mit ihrer Stimmgewalt sind sie in einem Radius zu hören, der fast alle bewohnten Bereiche meines Wahlkreises erreichen würde. Das gefällt mir mindestens genauso gut, wie die Tatsache, dass im Unterschied zu vielen anderen Affenarten die Roten Brüllaffen kaum von Ast zu Ast springensie sind also nicht sprunghaft. Das passt gut zu mir. Und nicht zuletzt finde ich auch das Durchhaltevermögen des Roten Brüllaffen bemerkenswert, denn diese Art reicht bis ins Eozän zurück – verdamp lang heralso. Aber uns Sozialdemokraten gibt’s auch schon verdammt lang. Gutes beißt sich eben durch.

Ach ja, noch eine Ermunterung für meine Kritiker: Auf mich – aber bitte mit Gebrüll! image1

Heike Gebhard: „CDU will Auszahlung der Erhöhung für Beamten stoppen“

spdDonnerstag, 18. Juni 2015

Die Beamtinnen und Beamten sollen in Nordrhein-Westfalen ab August 2015 eine Besoldungserhöhung erhalten. Das hat die Landesregierung bereits beschlossen. Doch im heutigen Finanzausschuss stellte Marcus Optendrenk, finanzpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, genau diese Auszahlung infrage. Diese dürfe aus formalrechtlichen Gründen noch nicht erfolgen. „Kaum zu glauben, dass ausgerechnet die CDU jetzt auf die Bremse tritt“, kommentiert Heike Gebhard, Sprecherin für den Unterausschuss Personal der SPD-Fraktion im nordrheinwest-fälischen Landtag.

„Ausgerechnet die CDU, die sich stets als Vorkämpferin für eine schnelle 1:1-Übertragung eingesetzt hat, tritt jetzt auf die Bremse für die Auszahlung der Erhöhung mit den Augustgehältern. Die CDU enttarnt damit ihre eigenen Aussagen vor der Einigung zur Beamtenbesoldung als billige Täuschung der Beamtinnen und Beamten. Der heutige Vorstoß ihres finanzpolitischen Sprechers zeigt: Die CDU ist kein Verfechter für die Sache der Beamtinnen und Beamten.

Die Landesregierung hat bei der Anpassung der Beamtenbesoldung besonders verantwortungsvoll gehandelt und hat die Grundlage für ein ordentliches parlamentarisches Verfahren geschaffen. Das Kabinett hatte bereits Anfang Juni das Gesetz zur Besoldungsanpassung und somit eine frühe Auszahlung im Sinne der Beamtinnen und Beamten beschlossen.

Nun muss sich die Opposition jedoch entscheiden: Entweder sie fordert, dass die Regierung eine mit heißer Nadel gestrickte Begründung schon im Gesetzesentwurf mitliefert oder sie verlangt eine monatelang verzögerte Auszahlung an die Beamtinnen und Beamten. Das wiederum ist weder vom Gesetz gefordert, noch ist es für die Betroffenen zumutbar.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der SPD Landtagsfraktion NRW, Telefon: 0211 / 884 – 22 39

So viele Kommissaranwärter wie noch nie: 1.500 neue Polizisten vereidigt

Ministerpräsidentin Kraft: Sie leisten einen wichtigen Dienst für die Sicherheit der Menschen

Das Ministerium für Inneres und Kommunales teilt mit:

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Innenminister Ralf Jäger haben 1.500 junge Polizistinnen und Polizisten in Dortmund vereidigt. Gegen-über den Anwärterinnen und Anwärtern betonte die Ministerpräsidentin: „Sie leisten einen wichtigen Dienst für die Sicherheit der Menschen in unserem Land. Und wie schnell Sie helfen können, ob es Ihnen gelingt, den Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger zu entsprechen und vor allem, wie Sie dabei auftreten – all das wird die Einstellung gegenüber der Polizei bestimmen.”

„Die Sicherheit der Menschen in NRW hat für uns höchste Priorität”, erklärte der Innenminister. „Deshalb stellen wir seit 2011 mehr Polizisten ein, als pensioniert werden. Im September 2015 beginnen weitere 1.624 Kommissaranwärter ihr Bachelor-Studium. Im nächsten Jahr wer-den es sogar 1.670 sein. Damit stellt die NRW-Polizei so viele junge Leute wie nie zuvor ein.”

Mehr als elf Prozent der heute vereidigten Polizisten haben einen Migrationshintergrund. „Sie sind Vorbild dafür, dass jeder die Chance hat, erfolgreich zu sein. Der beste Weg zur Integration führt über Bil-dung”, hob Minister Jäger hervor.

Die jetzt vereidigten 550 Polizeianwärterinnen und 950 Polizeianwärter haben ihre Ausbildung im September 2014 begonnen. „Wir nehmen die Besten im Sinne von Teamfähigkeit, Leistung, Wissen und Flexibilität”, erläuterte der Minister. „Wir brauchen für die Bekämpfung der Kriminali-tät, den konsequenten Kampf gegen den Extremismus und die Sicher-heit im Straßenverkehr hervorragend qualifizierte Polizisten. Genau für diese Aufgabe erhalten sie in ihrer dreijährigen Ausbildung das nötige Rüstzeug.”

Mehr Informationen zum Polizeiberuf gibt es im Internet unter www.genau-mein-Fall.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Inneres und Kommunales, Telefon 0211 871-2300.

 

 

„Genau mein Fall“ – NRW-Polizei wirbt um engagierten Nachwuchs

Neuer Rekord bei Einstellungen – Innenminister Jäger: Polizeiberuf ist spannend und attraktiv

Das Ministerium für Inneres und Kommunales teilt mit:

Wer ab September 2016 in Nordrhein-Westfalen Polizistin oder Polizist werden will, kann sich ab sofort online bewerben. Im kommenden Jahr stellt die NRW-Polizei 1.670 Kommissaranwärter ein. Das sind so viele wie noch nie. „Genau mein Fall“ ist das Motto unter dem die NRW-Polizei um jungen und motivierten Nachwuchs wirbt. „Wer einen spannenden, attraktiven und krisensicheren Beruf sucht, für den ist die Polizei genau das Richtige“, erklärte Innenminister Ralf Jäger in Essen. Dort informierte er Schülerinnen und Schüler über Bewerbungsvoraussetzungen und Ausbildung für den Polizeiberuf.
Ausgebildete Polizisten arbeiten zunächst ein Jahr im Streifendienst und anschließend in einer Einsatzhundertschaft des Landes. Danach können sie in den Streifendienst zurückkehren oder sich anders spezialisieren, beispielsweise als Ermittler in einem Kommissariat, als Diensthundeführer oder zur Wasserschutzpolizei wechseln. „Die Bewerberzahlen der vergangenen Jahre zeigen, dass der Polizeiberuf für junge Leute attraktiv ist“, stellte Jäger fest. 8.361 junge Menschen bewarben sich auf die 1.642 Anwärterstellen bei der Polizei für 2015.
Voraussetzung für eine Bewerbung sind Abitur oder ein als gleichwertig anerkannter Bildungsstand. Dazu gehört die Fachhochschulreife, ein Meisterbrief im Handwerk oder auch eine abgeschlossene mindestens zweijährige Berufsausbildung mit anschließender beruflicher Tätigkeit von wenigstens drei Jahren. Diejenigen, die alle persönlichen und formalen Bewerbungsvoraussetzungen erfüllen, durchlaufen ein mehrtägiges Auswahlverfahren und nehmen bei erfolgreichem Abschluss am 1. September 2016 ihr Bachelorstudium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung auf. „Das Bachelorstudium für angehende Polizisten ist eine moderne Berufsausbildung mit einem hohen Praxisanteil, die zudem die soziale und kommunikative Kompetenz stärkt“, hob der Innenminister hervor. Die Polizeianwärter erhalten in Nordrhein-Westfalen schon während des dreijährigen Studiums monatlich rund 1.000 Euro und haben die Sicherheit, dass sie nach bestandener Prüfung übernommen werden.

 
Den Weg zur Online-Bewerbung und alle Bewerbungsvoraussetzungen finden Interessenten im Internet unter www.genau-mein-fall.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Inneres und Kommunales, Telefon 0211 871-2300.

 

Gelungenes Dialog-Experiment

image4Vierzig Jahre nachdem bei einem Schusswechsel der damals 22-jährige Polizeibeamte Walter Pauli und der damals 28-jährige Philip Werner Sauber, der zum Umfeld der terroristischen „Bewegung 2. Juni“ zählte, erschossen wurden, kam es am 20. Mai an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Köln zu einer beeindruckenden Veranstaltung: Eine Lesung und Diskussionsrunde mit Zeitzeugen, Angehörigen und Freunden von Philip Werner Sauber, beteiligten Polizeibeamten und Kollegen und Freunden von Walter Pauli.

Initiiert wurde die Veranstaltung vom ehemaligen Leiter des Leitungsstabes der Polizei Köln, Leitender Polizeidirektor a.D. Udo Behrendes, der seinerzeit als junger Schutzmann in der Parallel-Dienstgruppe von Walter Pauli arbeitete. Er hatte im vergangenen Jahr Ulrike Edschmid kennengelernt, die ehemalige Lebensgefährtin von Philip Werner Sauber, als sie ihr Buch „Das Verschwinden des Philip S.“ vorstellte. Daraus entwickelte sich die Idee einer gemeinsamen Veranstaltung, bei der sich die Ex-Freundin des Polizistenmörders und andere damalige Weggefährten für das damalige Opfer Walter Pauli interessieren und sie Polizisten zuhören, wie Polizisten ihnen zuhören – um aus den Fehlern der damaligen Zeit zu lernen und zu erkennen, dass die gesamte Geschichte ja nicht auf dem Gremberger Parkplatz in Köln begann, sondern hier nur einen irrsinnigen Abschluss fand.

So wurde einerseits aus Edschmids Buch vorgetragen, wie umgekehrt auch Interviews vorgelesen wurden, die im Vorfeld der Veranstaltung mit damals mittelbar oder unmittelbar beteiligten Polizeibeamten geführt wurden. In einer äußerst respektvollen Art und Weise wurde danach über die Menschen und die damaligen Geschehnisse unter der Moderation von Carmen Thomas diskutiert. Ergänzend hielten die beiden Professorinnen Heike Wüller und Martina Eckert kurze Referate aus einem historischen und psychologischen Blickwinkel. Beide sind an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW (FHöV NRW) als Forschungsgruppe „Bildung, Beruf und Lebenslanges Lernen“ (FG BiBeLL) im Bereich Erinnerungsforschung aktiv und fungierten als Gastgeberinnen für die Rückblende in die 1970er Jahre deutscher Geschichte.

Nicht nur ich, sondern wohl alle Anwesenden erlebten einen längst überfälligen Beginn einer Auseinandersetzung mit dieser Zeit, in deren Verlauf deutlich wurde, wie sich aus ernsthaftem Zuhören Veränderungen einer Sichtweise aus der Erinnerung heraus entwickeln können. Am Ende wurde den beiden toten jungen Menschen gemeinsam gedacht.

Um die Realisierung der Veranstaltung zu ermöglichen, hatte ich diese mit einer größeren Spende unterstützt. Ich bin sehr froh, dass ich dies getan habe.

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Verhandlungen zur Beamtenbesoldung

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Norbert Römer: „Die Beamtinnen und Beamten können sich auf das Land verlassen“

Düsseldorf, 20.05.2015: Die Landesregierung hat sich heute in einer Gesprächsrunde mit den Interessensvertretern der nordrhein-westfälischen Beamtinnen und Beamten auf die künftige Besoldung für das laufende und das kommende Jahr geeinigt. Dazu erklärt Norbert Römer, Vorsitzender der SPD-Fraktion im NRW-Landtag:

„Die Einigung ist ein fairer Kompromiss. Den Gesprächsteilnehmern ist es in vertrauensvoller Atmosphäre gelungen, ein ausgewogenes Ergebnis zu erzielen. Es sichert auf der einen Seite eine angemessene Einkommensentwicklung der Beamtinnen und Beamten und hat auf der anderen Seite die Haushaltslage des Landes im Blick. Die SPD-Fraktion begrüßt die Einigung ausdrücklich. Sie ist einmal mehr ein Beweis, dass die rot-grüne Koalition für einen fairen und verlässlichen Kurs steht, der sowohl die berechtigten Anliegen der Beschäftigten wie auch die notwendige Konsolidierung des Haushalts berücksichtigt.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der SPD-Landtagsfraktion NRW, Telefon 0211-136 22 326.

 

Der mongolische Botschafter besucht Köln Heimersdorf

mongolenDer mongolische Botschafter in Deutschland, Tsolmon Bolor, besucht ein mongolisches Dorf. Nichts Ungewöhnliches eigentlich. Außer: das mongolische Dorf steht in Köln Heimersdorf an der Nettesheimer Straße. Der Botschafter machte im Rahmen seines Antrittsbesuchs in NRW am 11.5.15 Stopp bei der 1. Kölner Mongolenhorde von 1985 mit ihrem Präsidenten Michael Donovan. Mit dabei der Honorar-Konsul Prof. Dr. Grosse Sender. Auf Kölner Seite begrüßten der Bundestagsabgeordnete Rolf Mützenich MdB, unser Oberbürgermeister-Kandidat Jochen Ott MdL und Andreas Kossiski MdL als örtlicher Abgeordneter den hohen Gast.

Herr Bolor zeigte sich begeistert von den authentischen Gers, den mongolischen Zelten, und den Trachten: „Hier bekomme ich Heimatgefühle“.

Ein Besuch bei der Mongolenhorde lohnt sich, z.B. beim öffentlichen Bogenschießen für Jedermann am 25.5. oder beim großen mongolischen Naadam-Fest, am 11.Juli 2015.

(ruhig mal reinschauen http://www.mongolenkoeln.de)

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