Gelungenes Dialog-Experiment

image4Vierzig Jahre nachdem bei einem Schusswechsel der damals 22-jährige Polizeibeamte Walter Pauli und der damals 28-jährige Philip Werner Sauber, der zum Umfeld der terroristischen „Bewegung 2. Juni“ zählte, erschossen wurden, kam es am 20. Mai an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Köln zu einer beeindruckenden Veranstaltung: Eine Lesung und Diskussionsrunde mit Zeitzeugen, Angehörigen und Freunden von Philip Werner Sauber, beteiligten Polizeibeamten und Kollegen und Freunden von Walter Pauli.

Initiiert wurde die Veranstaltung vom ehemaligen Leiter des Leitungsstabes der Polizei Köln, Leitender Polizeidirektor a.D. Udo Behrendes, der seinerzeit als junger Schutzmann in der Parallel-Dienstgruppe von Walter Pauli arbeitete. Er hatte im vergangenen Jahr Ulrike Edschmid kennengelernt, die ehemalige Lebensgefährtin von Philip Werner Sauber, als sie ihr Buch „Das Verschwinden des Philip S.“ vorstellte. Daraus entwickelte sich die Idee einer gemeinsamen Veranstaltung, bei der sich die Ex-Freundin des Polizistenmörders und andere damalige Weggefährten für das damalige Opfer Walter Pauli interessieren und sie Polizisten zuhören, wie Polizisten ihnen zuhören – um aus den Fehlern der damaligen Zeit zu lernen und zu erkennen, dass die gesamte Geschichte ja nicht auf dem Gremberger Parkplatz in Köln begann, sondern hier nur einen irrsinnigen Abschluss fand.

So wurde einerseits aus Edschmids Buch vorgetragen, wie umgekehrt auch Interviews vorgelesen wurden, die im Vorfeld der Veranstaltung mit damals mittelbar oder unmittelbar beteiligten Polizeibeamten geführt wurden. In einer äußerst respektvollen Art und Weise wurde danach über die Menschen und die damaligen Geschehnisse unter der Moderation von Carmen Thomas diskutiert. Ergänzend hielten die beiden Professorinnen Heike Wüller und Martina Eckert kurze Referate aus einem historischen und psychologischen Blickwinkel. Beide sind an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW (FHöV NRW) als Forschungsgruppe „Bildung, Beruf und Lebenslanges Lernen“ (FG BiBeLL) im Bereich Erinnerungsforschung aktiv und fungierten als Gastgeberinnen für die Rückblende in die 1970er Jahre deutscher Geschichte.

Nicht nur ich, sondern wohl alle Anwesenden erlebten einen längst überfälligen Beginn einer Auseinandersetzung mit dieser Zeit, in deren Verlauf deutlich wurde, wie sich aus ernsthaftem Zuhören Veränderungen einer Sichtweise aus der Erinnerung heraus entwickeln können. Am Ende wurde den beiden toten jungen Menschen gemeinsam gedacht.

Um die Realisierung der Veranstaltung zu ermöglichen, hatte ich diese mit einer größeren Spende unterstützt. Ich bin sehr froh, dass ich dies getan habe.

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Verhandlungen zur Beamtenbesoldung

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Norbert Römer: „Die Beamtinnen und Beamten können sich auf das Land verlassen“

Düsseldorf, 20.05.2015: Die Landesregierung hat sich heute in einer Gesprächsrunde mit den Interessensvertretern der nordrhein-westfälischen Beamtinnen und Beamten auf die künftige Besoldung für das laufende und das kommende Jahr geeinigt. Dazu erklärt Norbert Römer, Vorsitzender der SPD-Fraktion im NRW-Landtag:

„Die Einigung ist ein fairer Kompromiss. Den Gesprächsteilnehmern ist es in vertrauensvoller Atmosphäre gelungen, ein ausgewogenes Ergebnis zu erzielen. Es sichert auf der einen Seite eine angemessene Einkommensentwicklung der Beamtinnen und Beamten und hat auf der anderen Seite die Haushaltslage des Landes im Blick. Die SPD-Fraktion begrüßt die Einigung ausdrücklich. Sie ist einmal mehr ein Beweis, dass die rot-grüne Koalition für einen fairen und verlässlichen Kurs steht, der sowohl die berechtigten Anliegen der Beschäftigten wie auch die notwendige Konsolidierung des Haushalts berücksichtigt.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der SPD-Landtagsfraktion NRW, Telefon 0211-136 22 326.

 

Der mongolische Botschafter besucht Köln Heimersdorf

mongolenDer mongolische Botschafter in Deutschland, Tsolmon Bolor, besucht ein mongolisches Dorf. Nichts Ungewöhnliches eigentlich. Außer: das mongolische Dorf steht in Köln Heimersdorf an der Nettesheimer Straße. Der Botschafter machte im Rahmen seines Antrittsbesuchs in NRW am 11.5.15 Stopp bei der 1. Kölner Mongolenhorde von 1985 mit ihrem Präsidenten Michael Donovan. Mit dabei der Honorar-Konsul Prof. Dr. Grosse Sender. Auf Kölner Seite begrüßten der Bundestagsabgeordnete Rolf Mützenich MdB, unser Oberbürgermeister-Kandidat Jochen Ott MdL und Andreas Kossiski MdL als örtlicher Abgeordneter den hohen Gast.

Herr Bolor zeigte sich begeistert von den authentischen Gers, den mongolischen Zelten, und den Trachten: „Hier bekomme ich Heimatgefühle“.

Ein Besuch bei der Mongolenhorde lohnt sich, z.B. beim öffentlichen Bogenschießen für Jedermann am 25.5. oder beim großen mongolischen Naadam-Fest, am 11.Juli 2015.

(ruhig mal reinschauen http://www.mongolenkoeln.de)

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CDU und FDP gefährden den sozialen Zusammenhalt der Stadt

CDUDas Abstimmungsverhalten der Vertreter der CDU, der FDP und von Teilen der nicht gewerkschaftlich organisierten Mitarbeitervertreter im Aufsichtsrat der GAG ist ein Schlag ins Gesicht der Menschen in Chorweiler. Die Ablehnung der Übernahme und Sanierung der zwangsverwalteten Häuser in der Stockholmer Straße in Chorweiler ist ein Skandal. Wie hier die Interessen von 4000 Mietern, die Veränderung der unhaltbaren Wohnbedingungen und der sozialen Benachteiligung, mit Füßen getreten werden, ist unerträglich. Unsäglich auch, wie dies in den Meldungen und Kommentaren von Kölner Stadtanzeiger und Kölnische Rundschau als Niederlage von OB Roters und Jochen Ott verkauft wird. Als ginge es um eine Partie Monopoly und nicht um das Schicksal dieser Mieter und des Stadtteils.

Allerdings, alle Beteiligten wussten bei der Abstimmung schon, die Blockierer werden verlieren. Seit der letzten Kommunalwahl, existiert eine andere Mehrheit, die nur wegen der erst Ende Mai angesetzten konstituierenden Sitzung des neuen Aufsichtsrats noch nicht gegriffen hat. Die FDP wird ausscheiden und ein Vertreter der Linken den Platz einnehmen. Dieser Aufsichtsrat wird das nachvollziehen, was der Rat der Stadt Köln mit deutlicher Mehrheit in der aktuellen Stunde am 12.05.15 klargestellt hat: den Erwerb der sogenannten Bergstedt-Immobilien in Chorweiler-Mitte durch die GAG Immobilien AG und der Betrauung der GAG mit Sanierungsaufgaben durch die Stadt.

Ich werde mit allen mir verfügbaren Mitteln diese Vorgehensweise unterstützen. Die Menschen in Chorweiler haben eine Lösung verdient!

Sozialdemokraten kümmern sich um Chorweiler

rundgangAuf Einladung unseres OB-Kandidaten Jochen Ott und mir als örtlichen Abgeordneten für Chorweiler, besuchte der Staatssekretär Gunther Adler vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) am 11.5.15 Chorweiler, um sich über die aktuelle Situation, Probleme und Bedarfe des Stadtteils zu unterrichten. Zusammen mit örtlichen Akteuren, Frau Siggi Heidt vom Sozial- und Gemeinwesenbüro der katholischen Pfarre Heiliger Johannes, dem Streetworker Roman Friedrich und Benjamin Stieb, dem Sozialraumkoordinator des Bezirks. Auf einem Rundgang durch den Stadtteil erörterten wir die Gesamtsituation ebenso wie die Möglichkeit von einigen gezielten Verbesserungen im Wohnumfeld. Der Staatssekretär war sehr beeindruckt über die Potenziale unseres Stadtteils und sagte seine Unterstützung zur Verbesserung der Wohnsituation und des Umfelds zu.

Hoher Besuch im Landtag

Besuchergruppe_0429Am 29.04.2015 besuchten Mitglieder der St. Dimitrios Gemeinde der Rum Orthodoxen Kirche aus Seeberg auf meine Einladung hin den Landtag NRW in Düsseldorf. Unter den 25 Personen, waren auch der Metropolit, Seine Eminenz Isaak Barakat, und der Gemeindevorstand Elber Ciftcioglu. Zur Gruppe zählten auch mehrere Mitglieder des Archivs für Stadtteilgeschichte Köln Nippes.

Während der Debatte um die Energiepolitik des Landes begrüßte der Sitzungspräsident den Metropoliten ausdrücklich persönlich als Ehrengast des Landtages und unterstrich die besondere Verbundenheit des Landes mit den orthodoxen Gemeinden.

Die anschließende Diskussion mit mir und dem Kollegen Jochen Ott, unserem Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters in Köln, drehte sich vornehmlich um Fragen der Flüchtlingspolitik und der Stadtentwicklung im Kölner Norden.

Innenminister ehrt 53 Polizeisportler

Innenminister Jäger: Fitness ist für Polizisten unverzichtbar

Das Ministerium für Inneres und Kommunales teilte am 20.04.2015 mit:

Innenminister Ralf Jäger hat heute in Köln 53 NRW-Polizeisportlerinnen und Polizeisportler für ihre herausragenden Leistungen geehrt. In 21 verschiedenen Disziplinen haben die Polizeisportler bei Welt-, Europa- und Deutschen Meisterschaften sowie bei Deutschen und Europäischen Polizeimeisterschaften beachtliche Erfolge erzielt. „Sportliche Fitness ist für Polizisten unverzichtbar. Brisante Einsatzlagen, Schichtdienst und psychische Belastungen fordern sie besonders. Die heute geehrten Sportler sind mit ihren Erfolgen große Vorbilder“, betonte der Innenminister.

Die NRW-Polizei fördert junge Spitzensportlerinnen und -sportler aus den Nationalkadern. So können sie optimal Training, Wettkampf und den anspruchsvollen Beruf miteinander verbinden.

Daneben gibt es in den Polizeibehörden ein ganzheitliches Gesundheitsmanagement. Darin werden den Beamten neben Sport auch medizinische Vorsorge und Ernährungsberatung angeboten. „Mit unserem Gesundheitsmanagement geben wir allen Polizisten die Möglichkeit, ihre Gesundheit und Fitness zu erhalten. Zum Berufsalltag ist Sport der richtige Ausgleich für Körper, Geist und Seele“, sagte Jäger.

Folgende Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte wurden zu „Sportlern des Jahres 2014“ ernannt:

„Polizeisportler des Jahres 2014“ ist Polizeihauptkommissar
Uwe Röpstorf
vom Polizeipräsidium Krefeld. Bei der Europameisterschaft im Ironman-Triathlon (Altersklasse: 50-54 Jahre) in Frankfurt war er der Gewinner.

„Polizeisportlerin des Jahres 2014“ ist Kriminaloberkommissarin
Rike Westermann
vom Polizeipräsidium Köln. Bei der Europäischen Polizeimeisterschaft belegte sie den ersten und bei der Europameisterschaft im Marathon (beide in Graz/Österreich) erreichte die Langläuferin den dritten Platz.

„Polizeimannschaft des Jahres 2014“ ist der 21-köpfige Fußballkader der NRW-Polizei. Die Mannschaft sicherte sich bei den Deutschen Polizeimeisterschaften in Selm den ersten Platz.

„Polizeisportverein (PSV) des Jahres 2014“ ist der PSV Aachen. Er wurde im Jahre 1922 von Polizeibeamten gegründet und ist für jedermann offen. Der Verein führt mehrtägige Sportveranstaltungen wie Ballsportturniere durch. Die Teilnehmer kommen dabei auch aus den benachbarten Benelux-Ländern. Der PSV Aachen setzt einen Schwerpunkt beim Jugendsport, insbesondere in den Disziplinen Judo und Schwimmen.

Sport führt nicht nur zur Fitness, sondern vermittelt soziale Kompetenzen und gibt eine wichtige Werteorientierung für Kinder und Jugendliche. Der Minister lobte deshalb das Engagement aller Polizeisportvereine in NRW „Viele bieten gezielt sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen sportliche Aktivitäten an. Durch Sport holen wir sie in die Gemeinschaft.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Inneres und Kommunales, Telefon 0211 871-2300.

Weniger Gewalt und weniger Wohnungseinbrüche in NRW

Minister Jäger: Doppelstrategie aus konsequenter Strafverfolgung und Vorbeugung wirkt

Das Ministerium für Inneres und Kommunales teilt mit:

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen hat im vergangenen Jahr in wesentlichen Bereichen der Kriminalitätsbekämpfung wichtige Erfolge erzielt: Weniger Wohnungseinbrüche, weniger Raubdelikte und ein erneuter Rückgang bei der Kinder- und Jugendkriminalität. Auch die Gesamtzahl der Gewaltdelikte ist um 1,7 Prozent auf knapp 46.000 Taten gesunken. Der langfristige Rückgang setzt sich fort. Die Gewaltkriminalität ist damit auf dem niedrigsten Stand seit 2001. „Das ist eine gute Nachricht. Die NRW-Polizei wird auch künftig alles daran setzen, die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten“, sagte Innenminister Ralf Jäger in Düsseldorf. Eine besondere Herausforderung bleibt die Bekämpfung des Taschendiebstahls. Hier gab es im vergangenen Jahr einen Anstieg der Fallzahlen.

Insgesamt registrierte die Polizei rund 1,5 Millionen Straftaten. Das sind 1,1 Prozent mehr als im Jahr davor. Die Aufklärungsquote stieg um 0,9 Prozent auf 49,8 Prozent. Weiterlesen

Andreas Kossiski MdL wird neuer Vorsitzender des Sportstadt Köln e.V.

Andreas Kossiski übernimmt den Vorsitz des Sportstadt Köln e.V. von dem bisherigen Amtsinhaber Volker Staufert. Als Mitglied des Sportausschusses in Landtag von NRW steht nun ein ausgewiesener Experte des Kölner Sports an der Spitze dieses wichtigen
Vereins.

Köln.Sport berichtet hierzu:
“Führungswechsel beim Sportstadt Köln e.V. : Der bisherige Vorsitzende Volker Staufert ist auf
einer außerordentlichen Mitgliederversammlung auf eigenen Wunsch zurückgetreten. Zum
Nachfolger wurde einstimmig Andreas Kossiski gewählt. Staufert stand dem Verein seit der
Gründung im Jahr 2011 vor und trat nun aus persönlichen Gründen zurück. Unvorbereitet war dieser Rücktritt allerdings nicht. Bereits im Vorfeld hatte Staufert sich um einen Nachfolger bemüht und mit dem Landtagsabgeordneten Andreas Kossiski einen geeigneten
Kandidaten gewinnen können. Der 56‐Jährige wurde von den Mitgliedern einstimmig
gewählt.

„Als stellvertretender Vorsitzender des Innenausschusses im NRW‐Landtag und Mitglied des
Sportausschusses möchte ich vor allem gemeinsam mit dem gesamten Team des Sportstadt Köln e.V. dafür sorgen, dass die Sportfamilie weiter zusammenwächst und Sport und Wirtschaft noch näher zusammenrücken“, erklärte Kossiski.”

Der ganze Artikel ist nachzulesen unter: http://www.koelnsport.de/kossiski-uebernimmt-bei-sportstadt-e-v/

Andreas Kossiski MdL neuer Stadtbezirksvorsitzender der SPD Chorweiler

Am gestrigen Donnerstag wurde der Landtagsabgeordnete Andreas Kossiski zum Stadtbezirksvorsitzenden der SPD Chorweiler gewählt. Damit unterstreicht Kossiski nicht nur seine Verantwortung im Kölner Norden, sondern setzt auch ein klares Zeichen für die Zukunft: „Gemeinsam werden wir die SPD im Stadtbezirk weiter stärken und für alle Menschen kompetente Ansprechpartner sein und ihre Probleme ernst nehmen“, kommentiert Kossiski seine Wahl.

Chorweiler ist ein Stadtbezirk, der vor großen Herausforderungen steht: Ob Wohnungspolitik, Integrationsfragen oder die Sicherung und den Ausbau der wichtigen Infrastruktur. Chorweiler braucht eine Politik der klaren Worte und eine SPD, die vor Ort und mittendrin ist. Als nächste Herausforderung steht der Oberbürgermeisterwahlkampf vor der Tür. Dabei geht es auch darum für eine Stadtpolitik zu sorgen, die den Norden nicht weiter abhängt, sondern ins Zentrum ihrer Aufmerksamkeit zieht. Für ein Köln für Alle!